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KIRCHEN IN DER TÜRKEI

Nach der Gründung der ersten Gemeinde in Antiochia und mit der Vorarbeit der Apostel sehen wir schon ab dem 1. Jahrhundert Kirchengründungen in Anatolien.

 

DIE REISEN DES VÖLKERAPOSTELS PAULUS LIEGEN ZUM GROSSEN TEIL IN KLEINASIEN

Antiochia am Orontes (Antakya), Perge Antiochia in Pisidien, Derbe, Ikonium, Lystra, Ephesus, das Gebiet der Kolosser und der Galater, an die der Hl. Paulus Briefe richtete. Die Apokalypse des Heiligen Johannes: Ephesus, Smyrna, Pergamon, Thyatira, Sardes, Philadelphia, Laodizea zeigen schon die ersten Gemeinden und Kirchengründungen im westlichen Kleinasien. Durch Christenverfolgung durch die Römer entstanden Kirchen und Gemeinden in Kappadokien. Politisch und kirchlich hatte Konstantinopel das Erbe des alten Rom angetreten. Durch die Neugründung des Kaisers Konstantin der Große wurde Konstantinopel zur neuen Hauptstadt der Römer ausgesprochen. Kaiser Konstantin erteilt dem Christentum die Legitimität. Kaiser Theodosius der Große erklärt das Christentum zur Staatsreligion.

 

Das Konzil von Konstantinopel beschloss im Jahre 381, dem Bischof des neuen Roms einen Ehrenvorrang auszusprechen, der eigentlich Rom zugeschrieben war. Kaiser Konstantin erbaute die Apostelkirche als seine Begräbniskirche. In der Apostelkirche ruhten die Leiber des Heiligen Andreas, des legendären Gründers der Kirche von Byzanz und der Apostelschüler Lukas und Thimotheus. Aufgrund der vielen Reliquien, die von Konstantins Mutter Helena nach Konstantinopel gebracht worden sind, wurden in der Stadt zu dessen Ehren Kirchen gebaut: Marienkirche im Stadtteil Khalkoprateia; dort soll ein Gürtel der Muttergottes aufbewahrt worden sein. In der Marienkirche im Bukoleon Viertel verehrte man das Christusbild von Edessa.

 

Große Kirchenväter und Heilige, wie Basilius der Große, Gregor von Nazians, denen wir die Hauptwerke griechischer Literatur und des östlichen Mönchtums verdanken, trugen zur Entstehung der ersten Mönchsorden und Kirchen in Zentral Anatolien bei. Konstantinopel wurde der unumstrittene Mittelpunkt der orthodoxen Kirche.

EINIGE WICHTIGE BEISPIELE HISTORISCHER KIRCHEN:

DAS GRIECHISCHE PATRIARCHAT VON FENER

Das Patriarchat änderte nach der Eroberung mehrere Male seinen Standort und bezog erst im 17. Jahrhundert seinen jetzigen Platz. Obwohl das hiesige Patriarchat das heilige Zentrum aller Orthodoxen ist, ist der Patriarch lediglich das Oberhaupt der griechisch-orthodoxen Gemeinde von Istanbul und Umgebung. Bis das Patriarchat 1601 sein heutiges Gebäude bezog, hatte es sich zuvor an drei verschiedenen Standorten befunden. Im Jahre 1941 brannte es nieder, und bis in die 80er Jahre hinein wurde ein Wiederaufbau des niedergebrannten Holzgebäudes nicht genehmigt. Ein nebenan erbautes Zusatzgebäude diente während dieser Zeit als Patriarchat. In der Mitte des Patriarchats steht die Aya-Yorgi (Ayios Yeorgios)-Kirche aus dem 18. Jahrhundert, der die Form einer Basilika aufweist. Obwohl sie von der Außenstruktur her recht unscheinbar wirkt, befinden sich hier die meisten wertvollen Reliquien der griechisch-orthodoxen Gemeinde. Des Weiteren kann man hier den Thron des Patriarchen Heiliger Joannes aus dem Byzantinischen Reich bewundern. Nach der Restaurierung im Jahre 1991 geht das Patriarchat weiterhin im selben Gebäude seiner Tätigkeit nach

BULGARISCHE STEFAN SVETI KIRCHE

Dieses Bauwerk im neugotischen Stil ist auch als Sveti Stefan Kirche bekannt. Die bulgarische Minderheit, die sich vom Griechischen Patriarchat in Fener abspaltete, beauftragte den armenischen Architekten Hovsep Aznavur mit dem Bau der Kirche. Das Besondere: Die Kirche besteht aus Gusseisen, da der Boden am Goldenen Horn zu weich war. Mit der Errichtung wurde nach einer Ausschreibung ein österreichisches Bauunternehmen beauftragt. Alle Teile des Gebäudes wurden in Wien gegossen und im Frühjahr 1896 auf dem Seeweg nach Istanbul transportiert. Innerhalb von anderthalb Jahren war das Bauwerk vollendet. Noch heute werden dort Gottesdienste abgehalten, und Besucher werden durch die Pracht der Kirche angelockt.

CHORA KIRCHE - ISTANBUL

558 wurde dieses Kloster bei einem großen Erdbeben völlig zerstört. Kurz danach wurde es unter Justinian wiederaufgebaut. Der heutige Bau stammt aus dem späten 11 Jhr. Die Kirche wurde erst im Jahre 1500 durch die Türken in eine Moschee umgewandelt.

FETHIYE (PAMMACHARISTOSKIRCHE) - ISTANBUL

Eine im 13. Jhr. erbaute Kirche, die zu den bekanntesten byzantinischen Bauwerken zählt. 1591 wurde sie zur Moschee umgebaut.

IRENEN KIRCHE - ISTANBUL

Eine der ältesten Kirchen Istanbuls. Bis zur Weihe der ersten Hagia Sophia im Jahre 360 war sie die Bischofskirche der Stadt. Zur osmanischen Zeit diente die Irenen Kirche zunächst als Arsenal, später als Waffenmuseum. Heute wird sie als Ausstellungs- und Konzertsaal genutzt. Obwohl die Irenen Kirche durch zahlreiche Brände und Erdbeben in Mitleidenschaft gezogen wurde, blieb das goldene Kreuzmosaik unter der Halbkuppel Apsis aus der Zeit von Justinian l. erhalten. Erbaut wurde die Kirche zu Beginn des 4. Jhr. n. Chr. von Constantin I. (324-337) vermutlich wurde sie auf den Ruinen eines römischen Tempels errichtet.

SUMELA KLOSTER - TRABZON

Dieses heute verlassene, schwer zugängliche Kloster liegt in 1200 m Höhe, in einem Berg eingelassen, wahrscheinlich erbaut zu Zeiten des Kaisers Anastasius (491-518). Seit dem ersten Weltkrieg ist das Kloster nicht mehr bewohnt.

DEUTSCHSPRACHIGE CHRISTLICHE GEMEINDEN

St. Georgs-Gemeinde (Sen Jorj Kilisesi)

Kirche und Gemeindezentrum; Trager: Österr. Lazaristen 34420 Karaköy, Bankalar Caddesi, Kart Çınar Sokak 2

 

Kapelle auf der Insel Burgaz (Avusturya Katolik Kilisesi)

Schwesternhaus, Yeni Yalı sokak 31

 

St. Paul - Deutschsprachige kath. Seelsorge in der Türkei

34365 Nişantaşı, Büyük Çiftlik Sok 22

 

Evangelische Gemeinde deutscher Sprache i.d. Türkei

(Alman Protestan Klisesi) 34435 Beyoğlu, Aynalıçeşme, Emin Camii Sok,30

 

Ankara: Turnhalle der Deutschen Botschaftsschule(Ernst Reuter Schule)

 

Antalya/Alanya: St. Nikolaus-Kirche - deutschsprach. Gemeinde, Antalya - Zentrum

07100 Haşim İşcan mahallesi, 1295 sok. 29.

 

RÖMISCH-KATHOLISCHE KIRCHEN IN ISTANBUL

 

: 34373 Kathedrale Saint Esprit, Cumhuriyet Cad. 205: 34373 Apostolischer Vikar: Msgr. Louis Pelatre, Papa Roncalli Sok.65: 34142 Notre Dame du Rosaire, Sakızağacı, Rüya sok. 22: 34433 Sent Antuan Klisesi, İstiklal Cad. 171,: 34433 Saint Louis, Postacılar Sok. 11 P.K. 248, Eingang: Nuruziya Sok, 22: 34433 St Maria, İstiklal Cad. 215: 34381 Notre Dame de Lourdes, Kazım Orbay Cad. 29: 34970 St. Pacifico, Yeni Sokak. 21: 34453 Meryem Ana Kilisesi, Azatlı Sok. No1: 34726 St. Augustin, Atlı Han Sok, 1: 34710 N.D. de L’Assomption, Moda, Cem Sokak, 5: 34420 St Peter und Paul, Galata Kulesi Sok,44: 34371 Fransız Lape Hastanesi, Büyükdere Cad. 22/24 P.K.373: 34149 Saint Etienne, Cümbüş Sokak, 8HarbiyeHarbiyeBakırköyBeyoğluBeyoğluBeyoğluBomontiBüyükadaBüyükdereFenerbahçeKadıköyKaraköyŞişliYeşilköy

 

RÖMISCH-KATHOLISCHE KIRCHEN IN DER TÜRKEI

 

AdanaAnkaraAnkaraAnkaraAntakyaEphesusİskenderunİzmirİzmirKonyaMersinSamsunTarsusTrabzon: 10101 San Paul Bebekli Kilise, Tepebağ Mahallesi, 10. Sok, 31: 06552 Meryem Ana Kilisesi, Çankaya, Vatikan Büyükelçiliği, Birlik Mah. 3. Cad, 35: 06552 Vatikan Büyükelçiliği, Birlik Mah., 3.Cad, 37: 06250 Azize Tereza Kilisesi, Ulus, Işıklar Cad. Kardeşler Sok, 15: 31002 Katolik Kilisesi, Kurtuluş Cad. Demir Ataman Sok. 6: 35922 Meryem Ana Evi, Kuşadası Cad. Selçuk: 31201 Katolik Kilisesi, Yenişehir Mah, Mithatpaşa Cad. No. 5: 35210 Sent Antuan Katolik Kilisesi, Bayraklı 1610 Sok. 5, PK526: 35530 Sent Helen Kilisesi, Karşıyaka, 1729 sokak 53/A, PK51: 42200 Aziz Pavlus Kilisesi, Mimar Muzaffer Cad. 18: 33001 St. Antuan Latin Katolik Kilisesi, Uray Cad. 12, PK35: 55030 Mater Dolorasa Katolik Kilisesi, Belde Sokak,1 PK5: 33070 Aziz Pavlus Antik Müzesi, PK125: 61100 Sancta Maria Katolik Kilisesi, İskender Paşa Mah, Sümer Sok. 26

KIRCHEN UND GLAUBENSGEMEINSCHAFTEN IN DER TÜRKEI

Ökumenisches Patriarchat (Istanbul Rum Patrikliği), 34220 Fener - İstanbul, Sadrazam Ali Paşa Caddesi, 35

Armenisches Patriarchat, 34130 Kumkapı - Istanbul, Sevgi Sok. 20

Syrisch-orthodoxes Patriarchalvikariat, 34440 Tarlabaşı, Karakum Sok. 10

Chaldaische Erzdiözese, 34431 Hamalbaşı Cad. (48) 20

Armenisch-katholische Erzdiözese, 34440 Beyoğlu - Istanbul, Sakızağacı Cad. 31, PK183

Syrisch-katholische Patrialchalvikariat, 34437 Taksim - Istanbul, Ayazpaşa, Saray Arkası Sok. 15

Anglikanische Gemeinde - Christ Church - 34425 Karaköy, Istanbul, Serdar Ekrem Sokak, 52

The Union Church of Istanbul (Dutch Chapel), 34420, Beyoğlu - Istanbul, Istiklal Cad. , Postacılar Sok. 485,

Grossrabbinat der Türkei, 34430 Beyoğlu - Istanbul, Yemeniçi Sokak, 21

Grossmüftülük von Istanbul (Istanbul Müftülüğü), 34460 Fatih, (Süleymaniye Camii yanı), Demirtaş Mah, Fetva Yokuşu Sok. 44

GRIECHISCH ORTHODOXE KIRCHEN IN ISTANBUL

Agia Triada Kirche

Die Agia Triada Kirche ist eine Kirche auf der europäischen Seite Istanbuls in der Nähe des Taksim-Platzes. Die griechisch-orthodoxe Kirche wurde 1867 n.Chr. erbaut durch den Patriarchen Gregorios VI. Charakteristisches Merkmal der Kirche sind zwei Uhrentürme.Sie ist nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen Hagia Triada in Kadıköy.

Georgskirche auf Büyükada

Die Georgskirche auf Büyükada, auch bekannt als Aya Yorgi Kirche und Kloster, ist eine 1909 n.Chr. fertig gestellte griechisch-orthodoxe Klosterkirche.

Die Kirche ist benannt nach dem Heiligen Georg. Sie befindet sich auf dem höchsten Punkt der Insel (203 Meter ü.NN, ca. 1,5 km westlich vom "Pass"), auf dem sogenannten Jesus-Hügel (Isa Tepesi). Gemäß vorliegenden Unterlagen soll der Bau bereits 1751 n.Chr. vom Patriarchat initiiert worden sein. Der damalige kleine Bau wurde 1905 abgerissen und nach vierjähriger Bauzeit von dem heute noch bestehenden größeren Baukomplex ersetzt.

Hagia Triada

Die Hagia Triada (Heilige Dreifaltigkeit) ist eine römisch-orthodoxe Kirche auf der asiatischen Seite Istanbuls. Sie befindet sich in der Straße "Bahariye Caddesi" im Stadtteil Kadiköy. Sie wurde 1902 n.Chr. vom Patriarchen III. Yovakim und seinem Vertreter in Kadiköy Yermenos eröffnet. Das Grab des Yermenos befindet sich im Garten der Kirche. Der Legende nach befand sich Vorort ein Kloster, das von einer Frau gewidmet wurde, die nach einem sündigen Leben bereut hat und sich in das Koster eingeschlossen hat. Noch heute gibt es einen Gebäudeteil, welcher Haiga Katharina (Ayia Ekaterini) gewidmet ist.

Balıklı Hagia Kharalampos, Silivrikapı

Demetrios, Athanisios, Eleutherios Mezarlık, Kurtuluş

Demetrios, Ioannes Prodromos, Kuruçeşme

Demetrios, Panagia, Prophetes Elias, Büyükada

Demetrios, Sarmaşık

Dodeka Apostoloi, Feriköy

Georgios, Çengelköy

Georgios, Edirnekapı

Georgios, Khristos Analepsis, Bakırköy

Georgios, Khristos, Burgazada

Georgios, Metokhi, Fener

Georgios, Metokhi, Heybeliada

Georgios, Metokhi, Yeniköy

Georgios, Patriarchat

Georgios, Yeldeğirmeni

Haigoi Anargiroi ihtiyarhane, Silivrikapı

Helene, Samatya

Hioannes Khrysostomos, Kalamış

Hristos Genesis, Arnavutköy

Hpasaskave, Hasköy

Ioannes Prodromos Methokhi, Balat

Ioannes Prodromos, Yenimahalle

Khralamsok, Bebek

Kyriakos mezarlık, Panagia Suda, Eğrikapı

Nikolaos, Ayakapı

Nikolaos, Panagia, Yeniköy

Nikolaos, Prophetes Elias, Heybeliada

Nikolaos, Topkapı

Khrasitos, Kınalıada

Konstantinos ve Helene, Beyoğlu

Konstantinos ve Helene, Paşabahçe

Kyriaaki, Kumkapı

Panagia Balinu, Taksiartes, Balat

Panagiea, Altımermer

Panagia Blakherna, Demetios Kananou, Ayvansaray

Panagia, Belgradkapı

Panagia, Beşiktaş

Panagia Elpida, Kumkapı

Panagia Evangelistira, Boyacıköy

Panagia Evangelistria, Dolapdere

Panagia, Galatasaray

Panagia Hançeriotissa, Tekfursarayı

Panagia Kaphatiane, Hnikolaos, Ioannes Prodromos, Galata

Panagia, Kınalıada

Panagia Mugliotissa, Fener

Panagia Pege, Silivrikapı

Panagia, Salmatomruk

Pantelemion, Georgios, Kuzguncuk

Paraskeve, Beykoz

Paraskeve, Konstantinos, Tarabya

Paraskeve, Büyükdere

Phokos, Georgios Mezarlık, Ortaköy

Prophetes Elias, Üsküdar

Stephanos, Yeşilköy

Taksiarkhes, Istinye

Taksiarkhes, Propethes Elias, Arnavutköy

Theodoros, Yenikapı

Trias, Taksim

Trias, Hsypridon, Khristos, Heybeliada

ARMENISCHE APOSTOLISCHE KIRCHEN

Surp Asdvadzadzin Patriarchat, Kumkapı

Surp Asdvadzadzin, Bakırköy

Surp Asdvadzadzin, Beşiktaş

Surp Asdvadzadzin, Eyüp

Surp Asdvadzadzin, Sakızağacı

Surp Boğos, Büyükdere

Surp Garabed, Bağlarbaşı

Surp Harutyun, Kumkapı

Surp Hagop, Samatya

Surp Hisus Pırgiç, Karaköy

Surp Hovhan Vosgeperan Church Armenisch-Katholisch, Taksim

Surp Hovhannes Avedaraniç, Narlıkapı

Surp Hreşdagabed, Balat

Surp Kirkor Lusavoriç, Karaköy

Surp Kirkor Lusavoriç, Kuzguncuk

Surp Kirkor, Ortaköy

Surp Kevork armenische Kirche, Samatya

Surp Nişan, Kartal

Surp Pırgiç, Yedikule

Surp Yerrortutyun, Beyoğlu

Yerevman Surp Haç, Kuruçeşme

KATHOLISCHE KIRCHEN IN ISTANBUL

Notre Dame de l’Assumption, Moda

Saint Augustine, Fenerbahçe

Saint Benoit, Galata

Saint Esprit, Beyoğlu

Saint Georg Deutsch-Katholisch, Harbiye

Santa Maria, Tünel

Sankt Antonius Kirche in Istanbul

1725 n.Chr.

Die St. Antonius Kirche in Istanbul ist die größte katholische Kirche der Stadt und damit auch der Türkei. Sie ist benannt nach dem Franziskaner Antonius von Padua (gest. 15.10.1195 n.Chr.).

 

Die Kirche steht an der bekanntesten Handelsstraße namens Istiklal Caddesi im Stadtteil Beyoglu unweit des Taksim-Platzes. Die in der Türkei als St. Antoine oder italienisch-katholische Kirche bekannte Kirche wurde ursprünglich 1725 erbaut. Die heute bestehende im neo-gotischen Stil erbaute Kirche aus roten Backsteinen ersetzte die das baufällige alte Gebäude 1913 n.Chr.. Zwischen der Straße und der Kirche gibt es einen kleinen schattigen gepflasterten Hof, der durch Bögen erreicht wird. Vor einem Eingang steht eine Statue Papst Johannes 13.

 

Bauherr war der Istanbuler Architekt Giulio Mongeri, der auch das Fundament des Denkmals der Republik im Zentrum des Taksim Platzes erbaut hat.

 

Zur Kirche gehören flankierende Verwaltungsgebäude und Wohnstätten, die von Franziskaner-Mönchen bewohnt werden. Die Kirche ist auch Sitz des Patriarchen, der als Oberhaupt aller Armenier fungiert.

Saint Pierre und Saint Paul Kirche

 

Die Saint Pierre und Saint Paul Kirche ist eine der Kirchen in Istanbul und gehört der Katholischen Kirche an.

Sie wurde im 15 Jh. n.Chr. gebaut und steht heute inmitten eines eng bebauten Gebietes im Stadtteil Galata unterhalb des Galata-Turms.

Surp Levon Armenisch-Katholische Kirche (Surp Levon Ermeni Katholik Kilisesi)

Foto: 2013 n.Chr.

Die Surp Levon Armenisch-Katholische Kirche (Surp Levon Ermeni Katholik Kilisesi) ist eine historische Kirche im asiatischen Teil von Istanbul im Stadtteil Moda (Kadiköy).

Diese Kirche, benannt nach St. Leo, ist der einzige Andachtsort der katholischen Armenier auf der asiatischen Seite der Stadt. Sie wurde 1911 vom Architekten Bogos Maksadar Bey errichtet.

ANGLIKANISCHE KIRCHEN IN ISTANBUL

All Saints Anglikan-Presbiteryen, Moda

Anglican Chapelle, Galatasaray

Krim-Christ-Church, Beyoğlu

Englisch-Protestantische-Kirche Kadiköy - Anglikanische Kirche Kadiköy

Die Englisch-Protestantische-Kirche Kadiköy ist eine Kirche in Istanbul im asiatischem Teil der Stadt in unmittelbarer Nähe des Bootsanlegers.

 

Das kleine Kirchengebäude wurde Anfang des 20 Jh. n.Chr. von Anglikanern erbaut, ist aber hinter sehr hohen Mauern kaum zu erblicken. Den meisten Einwohnern in der Nachbarschaft ist die Existenz jener Kirche nicht bekannt, zumal sie nicht mehr von ihrer ursprünglichen Gemeinde betrieben wird. Stattdessen teilen sich im wöchentlichen Wechsel Siebenten-Tags-Adventisten und eine katholische Gemeinde das Gebäude für die wochenendlichen Gottesdienste. Gleichzeitig werden kostenlos Bibeln in türkischer Sprache und ebenfalls andere Schriften und Filme auf CD kostenlos verteilt.

PROTESTANTISCHE KIRCHEN IN ISTANBUL

Church of the Seventh Day Adventists, Taksim (in Kadiköy nutzt die Gemeinde auch die Englisch-Protestantische-Kirche Kadiköy)

Dutch Chapel, Beyoğlu

Luther-Kirche, Beyoğlu

Schwedisch-Protestantische Kirche, Tünel

ANDERE KIRCHEN IN ISTANBUL

Surp Asdvadzadzin Armenisch-Aramäisch, Tarlabaşı

Avedaranagan Amenasurp Yerrotutyun (Armenisch-Protestantisch), Aynalıçeşme

Russisch-Orthodoxe Kirche, Galata

Marienkirche und Patriarchat Istanbul -Türkisch-Orthodoxes Patriarchat

Die Marienkirche und das angeschlossene Patriarchat Istanbul (Meryemana Kilisesi ve Patrikhane) ist eine Kirche des Türkisch-Orthodoxen Patriarchats in Istanbul im Stadtteil Beyoğlu. Das Türkisch-Orthodoxe Patriarchat (Türk Ortodoks Patrikhanesi) ist ein selbsternanntes Patriarchat im Umfeld der Griechisch-Orthodoxen Kirchen in Istanbul als eine Art politisch-religiöses Gegengewicht während der griechischen Besatzung von weiten Teilen Anatoliens. Sie wurde in Kayseri ausgerufen und geführt vom karamanischen Priester Zeki Erenerol. In 1923 kam es zum Bevölkerungsaustausch zwischen der Türkei und Griechenland, so dass die Kirche ihre ohnehin kleine Gemeinde in Kayseri verlor. Der Rest zog nach Istanbul, in der die Marienkirche 1922 gegründet worden war. Patriarch Erenol versuchte die verbliebenen Christen zu "Türkisieren" um ein gleichberechtigtes überleben in der neuen Republik sicher zu stellen. Das führte dazu dass er durch das Ökumenische Patriarchat exkommuniziert wurde. Bereits im November 1921 berief Erenerol eine Versammlung von 72 seiner Anhänger nach Kayseri ein, mit dem Ziel, die Orthodoxie der Türkei von griechischen Einflüssen zu befreien und - wie ihm vorgeworfen wurde - zu "türkisieren". Am 21. September 1922 wurde die neue Kirche unter der offiziellen Bezeichnung "Unabhängiges Türkisch-Orthodoxes Patriarchat" gegründet, was noch heute am Eingang der Marienkirche vermerkt ist. Im Januar 1923 wurde Erenerol, mit Unterstützung der türkischen Regierung, zum ersten Patriarchen der neuen Kirche ernannt und ließ sich fortan Baba Eftim I. an nennen. Er ließ sich in Istanbul nieder.

HAGIA SOPHIA - ISTANBUL

Gehört zu den berühmtesten Bauwerken der Welt und ist das bedeutendste Beispiel byzantinischer Sakralbauten und einer der großartigsten Architekturschöpfungen überhaupt. Eine von Konstantin 326 begonnene Basilika wurde im Jahre 360 unter seinem Sohn Konstantinius II. eingeweiht. Anfang des 5. Jhr. grundlegend erneuert, brannte 532 bei dem Nika-Aufstand wieder ab. Justinian begann sofort mit dem Neubau, dessen Ziel es war, ein Bauwerk unvergleichlicher Größe und Herrlichkeit zu errichten. Er beauftragte die griechischen Architekten Anthemios von Tralleis und Isidoros von Milet mit der Errichtung des kühnsten Kuppelbaus der Architekturgeschichte. Am 27. Dezember 537 wurde die Kirche durch den Kaiser eingeweiht. Sultan Mehmet II. wandelte 1453 die Hagia Sophia in eine Moschee um. 1935 wurde die Hagia Sophia von Atatürk zu einem Museum erklärt, das für Besucher beider Religionen offen stehen sollte. Der Innenraum zeigt viele eindrucksvolle byzantinische Mosaikkunstwerke.